Sein & Bewusstsein
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Traum|zu|stand, der

„Sokrates: [...] was für ein Kennzeichen jemand wohl angeben könnte, wenn einer fragte, jetzt gleich gegenwärtig, ob wir nicht schlafen und alles, was wir vorstellen, nur träumen, oder ob wir wachen und wachend uns unterreden?“
Platon: Theaitetos
Zustand eines naiven Aufgehobenseins und Ausgeliefertseins, verstellt durch Traumata, Interpretationen und eigene Filter der Existenz. Gefangensein in der Illusion, dass die Welt nicht unendlich weiter ist als es der eigene Erkenntnisstand spiegelt. Zustand, in dem ich mir Vorstellungen mache und mir nicht des Umstands bewusst bin, dass ich mir Vorstellungen mache. Man betrachtet einen Film und sieht das Kino nicht.

„Es gibt so viele Kopfkissen der Illusion wie es Flocken in einem Schneesturm gibt. Wir wachen von einem in den anderen Traum auf.“ (Ralph Waldo Emerson: Illusions)

Eine Existenz in diesem Bewusstsein nährt einen dauerhaften Zweifel, der unweigerlich zum Zusammenbruch des (jeweiligen) Traumes führt.

Wir

Leben ist andauerndes Ringen um Gleichgewicht; jedes Lebewesen stellt sich in Form und Haltung darauf ein.

Die ISSÖ vertritt diverse Ansätze der Körperarbeit – in Forschung, Praxis und Lehre – die es erlauben, das leibhaftige Wesen als Ursache-Wirkungs-Organismus im Bewusstsein seiner Umwelt und im persönlichen Wandel des Lebens zu betrachten und zu behandeln. Mehr

Wir bemühen uns um eine geschlechtsneutrale Schreibweise. Wird aus Gründen der Verständlichkeit, Lesbarkeit oder Sprachrichtigkeit ausschließlich die weibliche oder männliche Form genannt, beziehen wir uns selbstverständlich gleichermaßen auf beiderlei Geschlecht.