Sein & Bewusstsein
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Kau|sa|li|tät, die

„Es gibt kein Entrinnen davor. Wir sind für alle Zeit ihre Sklaven. Unsere einzige Hoffnung, unser einziger Frieden ist, es zu verstehen.“
Andy & Larry Wachowski: Matrix Reloaded
Kausalität bezeichnet die Annahme eines gesetzmäßigen Zusammenhangs zwischen zwei aufeinander folgenden Ereignissen, wobei wir das eine (frühere) Ursache und das andere (spätere) Wirkung nennen – die wiederum zur Ursache weiterer Wirkungen wird.

In Verweigerung dieser Annahme verbinden wir das Eintreten von Ereignissen gern leichtfertig mit einer Idee von Schöpfertum (der Illusion eines Ichs) oder hadern mit einem Schicksal (Konstruktionen von Vorsehung und Zufall).

Mit dem In-die-Welt-Treten, unserem Eintreten in das andauernde Feuerwerk aus Ursachen und Wirkungen, zeitigen wir unweigerlich Konsequenzen. Ein achtsamer Umgang im Weltenraum der Kausalzusammenhänge wäre: das Vermeiden von Haltungen und Handlungen, über deren Wirkungen wir uns (noch) nicht im Klaren sind.

Wir

Leben ist andauerndes Ringen um Gleichgewicht; jedes Lebewesen stellt sich in Form und Haltung darauf ein.

Die ISSÖ vertritt diverse Ansätze der Körperarbeit – in Forschung, Praxis und Lehre – die es erlauben, das leibhaftige Wesen als Ursache-Wirkungs-Organismus im Bewusstsein seiner Umwelt und im persönlichen Wandel des Lebens zu betrachten und zu behandeln. Mehr

Wir bemühen uns um eine geschlechtsneutrale Schreibweise. Wird aus Gründen der Verständlichkeit, Lesbarkeit oder Sprachrichtigkeit ausschließlich die weibliche oder männliche Form genannt, beziehen wir uns selbstverständlich gleichermaßen auf beiderlei Geschlecht.