Sein & Bewusstsein
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Du|a|li|tät, die

„Es ist leichter, Gegensätze zu denken, als Grade.“
Friedrich Nietzsche: Nachgelassene Fragmente
Das Fundament der Illusion von Dualität ist die Position, die das Ich in Opposition zu allem Anderen einnimmt. (Außen vs. Innen, Ich vs. Nicht-Ich)

Im alltäglichen Umgang greifen wir auf Konzepte von Dualität und Polarität zurück, um auszudrücken, was uns bewegt und berührt. Wir sortieren die Phänomene unserer Wirklichkeiten in Oppositionspaare, die wir um bestimmte Bezugspunkte herumgruppieren.

Hell-dunkel, kalt-warm, leicht-schwer usw. sind keine absoluten Qualitäten, sondern Orientierungsbehelf im Variantenraum. Die physische Welt manifestiert sich in verschiedenen Gradienten von Erscheinungen. Unser Urteil ist immer Ausdruck einer relativen Position.

Somit ist Dualität als Phänomen von Opposition und Getrenntheit eine Illusion, eine Simplifizierung in einer nondualen Welt der zu einer bestimmten Zeit, mit einem bestimmten Impuls, an einem bestimmten Ort wirklichen Gradienten. (Traumzustand)

Wir

Leben ist andauerndes Ringen um Gleichgewicht; jedes Lebewesen stellt sich in Form und Haltung darauf ein.

Die ISSÖ vertritt diverse Ansätze der Körperarbeit – in Forschung, Praxis und Lehre – die es erlauben, das leibhaftige Wesen als Ursache-Wirkungs-Organismus im Bewusstsein seiner Umwelt und im persönlichen Wandel des Lebens zu betrachten und zu behandeln. Mehr

Wir bemühen uns um eine geschlechtsneutrale Schreibweise. Wird aus Gründen der Verständlichkeit, Lesbarkeit oder Sprachrichtigkeit ausschließlich die weibliche oder männliche Form genannt, beziehen wir uns selbstverständlich gleichermaßen auf beiderlei Geschlecht.