Sein & Bewusstsein
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Wahr|neh|mung, die

„Würden die Pforten der Wahrnehmung gereinigt, erschiene den Menschen alles, wie es ist: unendlich.“
William Blake: Die Hochzeit von Himmel und Hölle
Wahrnehmung ist nicht zu trennen von einer Umwelt, dem Erfahrungsraum des Wahrnehmenden und der Beschaffenheit seiner Werkzeuge (Sinne, Intellekt etc.). Sie ist ein unbestimmtes Gemenge aus sensorischen Reizen, Erinnerung (bewusst/unbewusst) und diversen Verarbeitungsmechanismen.

Sie spielt sich ab auf einer Skala zwischen unmittelbarer Empfindung und aus komplexen Handlungssträngen herbeigeleiteten Zusammenhängen – als ein vermittelnder Vorgang zwischen der sinnlichen Empfindung und der Vorstellung.

Wahrnehmung ist somit eine Art Convenience-Halbfertiggericht, dessen Konsumation wiederum Erinnerung produziert.

Die wichtigste Frage: Wo findet Wahrnehmung statt?

Wir

Leben ist andauerndes Ringen um Gleichgewicht; jedes Lebewesen stellt sich in Form und Haltung darauf ein.

Die ISSÖ vertritt diverse Ansätze der Körperarbeit – in Forschung, Praxis und Lehre – die es erlauben, das leibhaftige Wesen als Ursache-Wirkungs-Organismus im Bewusstsein seiner Umwelt und im persönlichen Wandel des Lebens zu betrachten und zu behandeln. Mehr

Wir bemühen uns um eine geschlechtsneutrale Schreibweise. Wird aus Gründen der Verständlichkeit, Lesbarkeit oder Sprachrichtigkeit ausschließlich die weibliche oder männliche Form genannt, beziehen wir uns selbstverständlich gleichermaßen auf beiderlei Geschlecht.