Wir

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

Antoine de Saint-Exupéry:
Die Stadt in der Wüste

ISSÖ

Mitarbeiter

Schüler

Assistenten

Absolventen

Lehrer

Organisation
Alexander Tavakoli
Alexander Tavakoli, MSc

„Shortcuts make long delays.“ J.R.R. Tolkien

„Every man has the same final destination: death at the end of life's road. But the path we travel makes all the difference. Some of us have maps and goals, others are just lost.“ Brian Herbert & Kevin Anderson

Leiter der ISSÖ seit 2008
Architekt
Zazen-Übungsleiter
Shiatsu- und Shin Tai-Praktiker
Obmann des Österreichischen Dachverbands für Shiatsu (ÖDS)

Väterlicherseits aus dem Orient und mütterlicherseits dem Okzident entstammend – so hat es „sich gefügt, dass ich bin und schaue“ (Wislawa Szymborska).

Die Neugier, zu erleben, was Mensch im Innersten zusammenhält, ist, seit ich denken kann, mein Antrieb in den diversen Landschaften und Spielfeldern meines Lebenswandels, der Perspektivenwechsel die bevorzugte Gangart meiner Geisteshaltung.

Im Gebäude des Menschen, im Wort, und „wo Zahlen und Figuren sind Schlüssel aller Kreaturen“ (Novalis), in den Partituren des Architekten, die das Lied in allen Dingen reflektieren, und in den Techniken des Körperarbeiters, die das Experiment Mensch-Sein bewusst machen: Immer geht es mir darum, Laboratorien der Herzensbildung herzustellen, Räume und Wege für Annäherungen an die Möglichkeiten menschlicher Haltung. 

Die ISSÖ ist solch ein Ort. Wir arbeiten hier gemeinsam am leibhaftigen Wesen des Menschen.

Hier kann die Tätigkeit des leise nach den Umständen des Klienten Forschenden eine Befriedigung über das übliche Maß einer beruflichen Tätigkeit hinaus darstellen, und selbst die Ausbildung alleine führt zu tiefer und anhaltender Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbst und den uns innewohnenden Glaubenssätzen.

Den Schnittstellen zwischen Körper und Geist nähern wir uns über die Arbeit am Körper, genauer: über die Erarbeitung eines Verständnisses der Funktionen und Umstände des Körpers sowie durch die Auseinandersetzung mit den Themen der Dualität und dem Kreislauf der Wandlungsphasen – Aspekte, die sich dem Menschen im Westen nicht leicht und vor allem nicht institutionell erschließen.

Was machen wir an der ISSÖ? Ganz einfach gesagt: Wir schauen hin auf einen Aspekt des Menschseins, auf den nicht leicht hingeschaut wird. Wir haben gelernt, über diesen Aspekt zu sprechen, und wir suchen und finden Menschen, die es vermögen, andere darin zu unterrichten, einen Platz einzunehmen, von dem aus sie den Menschen im Ganzen betrachten, wenn es darum geht, dass Veränderung herbeigeführt werden soll.

Christian Schnabl
Mag. Christian Schnabl

Mag. Christian Schnabl

Geschäftsführung

Senior Teacher

„Nirgendwo ist überall.“ Kōan

Senior Teacher für Shiatsu
Gründer und Leiter der ISSÖ
Gründer und Senior Teacher Quantum Bodywork
Senior Teacher für Shiatsu
Klinischer- und Gesundheits-Psychologe
Gründungsmitglied des Österreichischen Dachverbands für Shiatsu (ÖDS)

In meiner Annahme eines Ausgangspunkts liegt die grundlegende Erfahrung von Divergenz. Visionen und Eindrücke, die früh erkennen ließen, dass zwischen dem, wie die Umwelt meiner Kindheit die Realität bewertete und erlebte und meiner eigenen Wirklichkeitswahrnehmung erhebliche Differenzen bestanden, schickten mich in Träumen auf Reisen durch Zeiten und Räume. Initiation eines Erkenntnisstrebens, dem es bald nur mehr darum ging, das Leben, die Wirklichkeit und das Wesen der Wahrheit zu erkennen und zu begreifen.

Der Konsequenz von christlich-katholischem Elternhaus, Klosterschule, Studium der Theologie folgten Studien der Geisteswissenschaften und der Psychologie, um mich mit deren Konzepten von Menschlichkeit auseinanderzusetzen – und, in der Praxis der psychotherapeutischen Methoden, mit der Begrenztheit der Konzeptionen.  

Lag Wahrheit nicht in dem einen oder dem anderen, sondern in der Bewegung zwischen Polen, führten Reisen zum Ausschreiten aller denkbaren Erfahrungsräume, in fernere Traditionen und Religionen, zu den weltweiten Wurzeln der grundsätzlichen Fragen, zu denen sich auch dort keine Antworten fanden, nur Grade von Freiheit – auf der Gratwanderung über Grenzen zu neuen Grenzen.

Mit Gründung der ISSÖ 1989 sollte ein Ort geschaffen werden, der Suchende anzieht, menschliche Entwicklung fördert, und wo auch Anderssein Raum und Ausdruck findet.

Auf der Basis einer Synthese verschiedener Ansätze aus diversen Kulturen begleite ich, in Kooperation mit Katja Tinkhauser, die Behandlung des physischen Körpers auf dem Terrain des Seelischen – und durch unterschiedliche Ebenen der Realität. Unsere Aufmerksamkeit gilt der Interaktion von Körper und Psyche und der Dynamik des Lebens, dem Respekt vor Gesetzmäßigkeiten und der Freude um das Wissen, dass größere Freiheit erreichbar ist.

Daniela Hörzer
Mag. Daniela Hörzer

„Bewusstsein hat nichts mit Wissen zu tun. Bewusstsein weiß von nichts. Es ist. Bewusst Sein. Das ist alles.“ Nabala

„Der Same kann nicht wissen, was mit ihm geschieht, der Same hat nie die Blume gesehen. Und der Same kann gar nicht daran glauben, daß er zu einer schönen Blume werden kann. Lang ist die Reise; und es ist immer sicherer, sie gar nicht zu beginnen, denn der Weg ist unbekannt.

Es gibt keinerlei Garantie anzukommen; Tausende von Gefahren lauern unterwegs, unzählige Fallgruben. Der Same ist sicher in einem harten Kern verborgen. Doch er versucht es; er bemüht sich und löst sich aus der harten Schale, in der er sicher ist. Er macht sich auf den Weg.
 

Und sofort beginnt der Kampf. Er ringt mit der Erde, den Steinen, den Felsen. Der Same war sehr hart, aber der Sprössling ist ganz weich und zahllosen Gefahren ausgesetzt. Der Same war nicht in Gefahr; der Same hätte Jahrtausende überleben können, aber für den Sprössling sind die Gefahren groß. Doch er macht sich auf den Weg ins Unbekannte, zur Sonne hin, zur Quelle des Lichts, ohne zu wissen wohin, ohne zu wissen, warum.

Er hat ein schweres Kreuz zu tragen, aber der Same hat einen Traum, der ihn bewegt. Ebenso ist der Weg für den Menschen. Er ist beschwerlich und erfordert großen Mut.“ Osho

Christiane Riener
Christiane Riener

„Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.“ Oscar Wilde

Bei meinem Bewerbungsgespräch in der Schule wurde ich gefragt, ob ich belastbar sei. Ich habe erwidert, dass ich ein Kind, einen Mann, ein Haus, einen Garten, einen Hund, eine Katze, ein Pferd zu versorgen habe; ich arbeite und mache eine Zusatzausbildung. Ob das als Qualifikation ausreichend sei? Mein Gegenüber hat herzlich gelacht und mir versichert, dass ich die besten Voraussetzungen für diesen Job mitbringe.  

Am nächsten Tag habe ich die Zusage erhalten und seither bin ich sehr glücklich, hier arbeiten zu dürfen.

Für mein Leben und meine Tätigkeit, die sich fast ausschließlich mit Zahlen beschäftigt, ist der Kontakt und Umgang mit dem Team und unseren Schülern eine wichtige Bereicherung. Die Menschen, die ich hier treffe, lenken meine Denkweisen in neue Richtungen. Dafür möchte ich Euch danken :)

Ingolf Tobias
Ingolf Tobias

„Unsere Neigung, in der Welt der Realität zu leben, lässt uns vernachlässigen, was in der Welt der Empfindungen geschieht.“ Paul Schilder

Körperarbeit in eigener Praxis
Gasttrainer an der ISSÖ
Teamkoordinator
Betreuung der AssistentInnen
Leitung Messen und Veranstaltungen

Körperarbeit

Jenseits der Welt der Konzepte beginnt das scheinbar Unbegreifliche. Manchmal ist das Unbegreifliche für mich einfach zu erfahren, manchmal schwieriger, an manchen Tagen scheint es unmöglich zu sein. Diese Einfachheit anzunehmen heißt bei mir selbst zu sein. Zur Einfachheit gehört manchmal Mut, sich führen zu lassen. Das bedeutet, die Frage „Wer oder Was führt mich?“ nicht zu stellen, sondern der eigenen inneren Führung zu vertrauen. So wird das für den Verstand Unbegreifliche auf einer anderen Ebene völlig klar.

Nur an Körperarbeit alleine zu denken ist für mich schwierig, denn sie ist nicht nur Teil meines eigenen Seins, vielmehr ist mein Sein in ihr. 

Der Moment, an dem Technik und Gelerntes unwichtig wird, der Moment an dem nicht mehr klar ist, wer führt und wer geführt wird, dieser Moment, in dem sich in Stille und Klarheit Veränderung vollzieht, dieser Moment ist Magie. Dieser Moment ist nichts weiter als Achtsamkeit. Sie beginnt nicht im Tun, beginnt nicht im Denken. Sie beginnt, bevor der Gedanke sich formt – tief im wortlosen Sein, aus dem heraus so vieles entstehen kann, denn der Moment, der Magie ist, kann jederzeit wieder sein. Und doch ist dieser Moment nichts weiter als Leben. Ein schönes Leben.

Ich danke meinen vielen Lehrern. Jenen, die mich bereits in meiner Kindheit Zen Bogenschießen lehrten und mir Achtsamkeit als Selbstverständlichkeit darlegten, oder jenen, die mir verschiedene Wahrnehmungs- und Bewegungsformen wie z.B. Feldenkrais, Pantomime, Chakren- und Energiearbeit, Narbenarbeit, Shiatsu, Quantum Bodywork® oder Trager® näherbrachten. Besonders danke ich meinen Eltern für die umfassende Wesensbildung und meiner wunderbaren Familie.

Dein Lehrer kann jeder sein, der dir vielleicht im nächsten Moment begegnet.

Shiatsu
Ausbildung
Christian Schnabl
Mag. Christian Schnabl

Mag. Christian Schnabl

Geschäftsführung

Senior Teacher

„Nirgendwo ist überall.“ Kōan

Senior Teacher für Shiatsu
Gründer und Leiter der ISSÖ
Gründer und Senior Teacher Quantum Bodywork
Senior Teacher für Shiatsu
Klinischer- und Gesundheits-Psychologe
Gründungsmitglied des Österreichischen Dachverbands für Shiatsu (ÖDS)

In meiner Annahme eines Ausgangspunkts liegt die grundlegende Erfahrung von Divergenz. Visionen und Eindrücke, die früh erkennen ließen, dass zwischen dem, wie die Umwelt meiner Kindheit die Realität bewertete und erlebte und meiner eigenen Wirklichkeitswahrnehmung erhebliche Differenzen bestanden, schickten mich in Träumen auf Reisen durch Zeiten und Räume. Initiation eines Erkenntnisstrebens, dem es bald nur mehr darum ging, das Leben, die Wirklichkeit und das Wesen der Wahrheit zu erkennen und zu begreifen.

Der Konsequenz von christlich-katholischem Elternhaus, Klosterschule, Studium der Theologie folgten Studien der Geisteswissenschaften und der Psychologie, um mich mit deren Konzepten von Menschlichkeit auseinanderzusetzen – und, in der Praxis der psychotherapeutischen Methoden, mit der Begrenztheit der Konzeptionen.  

Lag Wahrheit nicht in dem einen oder dem anderen, sondern in der Bewegung zwischen Polen, führten Reisen zum Ausschreiten aller denkbaren Erfahrungsräume, in fernere Traditionen und Religionen, zu den weltweiten Wurzeln der grundsätzlichen Fragen, zu denen sich auch dort keine Antworten fanden, nur Grade von Freiheit – auf der Gratwanderung über Grenzen zu neuen Grenzen.

Mit Gründung der ISSÖ 1989 sollte ein Ort geschaffen werden, der Suchende anzieht, menschliche Entwicklung fördert, und wo auch Anderssein Raum und Ausdruck findet.

Auf der Basis einer Synthese verschiedener Ansätze aus diversen Kulturen begleite ich, in Kooperation mit Katja Tinkhauser, die Behandlung des physischen Körpers auf dem Terrain des Seelischen – und durch unterschiedliche Ebenen der Realität. Unsere Aufmerksamkeit gilt der Interaktion von Körper und Psyche und der Dynamik des Lebens, dem Respekt vor Gesetzmäßigkeiten und der Freude um das Wissen, dass größere Freiheit erreichbar ist.

Marina Linčir
DI Marina Linčir

„Das Höchste, wozu der Mensch gelangen kann, ist das Erstaunen.“ Johann Wolfgang von Goethe

Was die Grundzüge meiner Person ausmacht, wurzelt in frühen Jahren, in meiner Vorstellung einer Natur der Freiheit wie ich sie in Sommern am Meer aus der Erfahrung des Lichts, der salzigen Wasser, der sonnigen Aromen und Farben in der adriatischen Welt meiner Kindheit erfuhr.

Als Architektin lernte ich, Räume zu schaffen, öffentliche und private, in denen sich Leben entfalten kann und sich entspannt. Ein so intimer wie intensiver Prozess: die ureigenen Bedürfnisse und Wünsche von Menschen erkennen, ihnen Raum zu geben, indem man sie verwandelt in sinnliche Erfahrung – Form, Materie, Energie.

Als der Kroatienkrieg 1991 begann, zerbrachen nach und nach die Fundamente aller bisherigen Maßstäbe und Relationen – Bedeutungen, Prioritäten, Werte. Ein Schwindel erfasste alles, was zuverlässig schien. Leben danach hieß, sich der Aufgabe stellen, neue Lebensgründe zu schaffen. Und ein Denken, das von der Katastrophe ausgeht, stellt die Frage nach dem Sinn. 

In diese Zeit fällt meine erste Begegnung mit Shiatsu. Ich lernte und lernte zu lehren auf den Grundlagen einer Kommunikation ohne Worte, durch Berührung, Unterstützung, Präsenz ohne Urteilsanmaßung. Von neuem ging es darum, Raum zu schaffen für Menschen und Menschlichkeit.

Es sind die Techniken eines technologiefreien Transfers von Erfahrung, der Öffnung aller Sinne für eine gesteigerte Wahrnehmung, einer aus Befragung und Vermittlung unaufhörlich wachsenden Aufmerksamkeit für die Dynamik des Lebenswandels, die ich lebe und teile. Die Faszination für das System der Faszien als Manifestation einer vitalen, leibhaftigen Intelligenz, die alle Ebenen unseres Daseins durchwirkt, und die Arbeit an und in diesem Kontext prägen meinen Weg in Leben und Lehre.

Wolfgang Fortmüller
Wolfgang Fortmüller

Wolfgang Fortmüller

Senior Teacher

„Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.“ Pearl S. Buck

Qualified Teacher
Med. Masseur  

Dipl. Shiatsu-Praktiker
Quantum Bodywork-Praktiker

Manuela Buchbauer
Manuela Buchbauer

„Solange wir an der Peripherie unseres Wesens leben, ist die Oberfläche immer wichtiger als der Kern.“ Claude Diolosa

Durch kontinuierliche Shiatsupraxis seit 2002 habe ich viel Freude und Erfahrung an der Körpertherapie gewonnen und währenddessen einiges über mich selber gelernt. Diese Achtsamkeit welche sich mit der Shiatsu Praxis einstellt, hilft auch im Alltag unbewusste Erwartungen, Konzepte und Gewohnheiten, ins Bewusstsein zu bringen und damit nach und nach zu entmachten.

Das Anderssein anderer anzuerkennen ist Grundlage für ein respektvolles, wertvolles und liebevolles Miteinander. Dies steht nicht im Widerspruch, den Geist zu schärfen und Selbstverständliches kritisch zu hinterfragen.  

Ich habe Shiatsu gelernt mit dem Schwerpunkt in der Traditionellen Chinesischen Medizin gelernt und danach die Diagnostik vertieft – u.a. Zungen- und Pulsdiagnose. Meine große Bewunderung galt zudem schon immer den heilkräftigenden Pflanzen und Kräutern und so freunde ich mich immer weiter mit ihnen an – ob in deren Anwendung im Sinne der TCM oder über die Aromatherapie, für die ich eine ärztliche Prüfung ablegte.

Sich für Shiatsu zu entscheiden – ob als Berufsausbildung oder zur persönlichen Reifung – bedeutet einen Weg zu Gelassenheit und Freiheit einzuschlagen: beide die Weichen stellend um das Potenzial eines Menschen zutage zu bringen.

Des weiteren begeistere ich mich für Viszerale Osteopathie i.A., Quantum Bodywork und Do-In Übungsleitung.

Isabell Fröhlich
Isabell Fröhlich

„The smile you give will come back in return.“ Indian Lore

Durch die Welt von Shiatsu bin ich dem Leben, meinem Leben, ein großes Stück näher gerückt und habe die Klarheit und Einfachheit sehr zu schätzen gelernt.  

So wie ich vor einigen Jahren aufbrach, um eine Reise durch so manche Länder anzutreten, so habe ich mit Shiatsu eine Reise gestartet, die mich wieder mehr zu mir selbst geführt hat und dabei bekam für mich das kleine Wort „Glück“ eine ganz andere Bedeutung: „Beim Glück geht es nicht um das Wo und Wann, sondern um das Hier und Jetzt!“ (Zig Ziglar)

Daniela Hörzer
Mag. Daniela Hörzer

„Bewusstsein hat nichts mit Wissen zu tun. Bewusstsein weiß von nichts. Es ist. Bewusst Sein. Das ist alles.“ Nabala

„Der Same kann nicht wissen, was mit ihm geschieht, der Same hat nie die Blume gesehen. Und der Same kann gar nicht daran glauben, daß er zu einer schönen Blume werden kann. Lang ist die Reise; und es ist immer sicherer, sie gar nicht zu beginnen, denn der Weg ist unbekannt.

Es gibt keinerlei Garantie anzukommen; Tausende von Gefahren lauern unterwegs, unzählige Fallgruben. Der Same ist sicher in einem harten Kern verborgen. Doch er versucht es; er bemüht sich und löst sich aus der harten Schale, in der er sicher ist. Er macht sich auf den Weg.
 

Und sofort beginnt der Kampf. Er ringt mit der Erde, den Steinen, den Felsen. Der Same war sehr hart, aber der Sprössling ist ganz weich und zahllosen Gefahren ausgesetzt. Der Same war nicht in Gefahr; der Same hätte Jahrtausende überleben können, aber für den Sprössling sind die Gefahren groß. Doch er macht sich auf den Weg ins Unbekannte, zur Sonne hin, zur Quelle des Lichts, ohne zu wissen wohin, ohne zu wissen, warum.

Er hat ein schweres Kreuz zu tragen, aber der Same hat einen Traum, der ihn bewegt. Ebenso ist der Weg für den Menschen. Er ist beschwerlich und erfordert großen Mut.“ Osho

Alexandra Pachmajer
Alexandra Pachmajer

„Du und ich: Wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen.“ Mahatma Gandhi

„Ein Krieger des Lichts braucht Zeit für sich selber. Und er nutzt diese Zeit zur Ruhe, Kontemplation und dem Kontakt mit der Weltenseele. Sogar in der Schlacht kann er meditieren.

Es gibt Augenblicke, in denen der Krieger sich einfach niedersetzt und sich entspannt und alles geschehen lässt, was um ihn herum geschieht.
 

Er betrachtet die Welt wie ein Zuschauer und versucht weder etwas hinzuzufügen noch etwas wegzunehmen. Er gibt sich nur widerstandslos den Bewegungen des Lebens hin.

Ganz allmählich wird das, was kompliziert erschien, einfach. Und der Krieger freut sich.“ Aus Paulo Coelho: Handbuch des Kriegers des Lichts

Roland Zeillinger
Roland Zeillinger

„Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren.“ Vincent van Gogh

Am 31.10.1973 erblickte ich in Amstetten das Licht der Welt und die Reise konnte beginnen. Nach Volksschule, einem kurzen Ausflug ins Gymnasium und Abschluss in der Hauptschule begann ich eine Lehre als Mess- und Regelmechaniker in den Böhler Ybbstalwerken. Nach Übernahme der Böhler durch Uddeholm wurde meine Abteilung aufgelöst und ich setzte meinen Weg in der Chemie Linz fort. Es folgten Meisterkurs in industrieller Elektronik und die Unternehmerprüfung. Ich wurde Instandhaltungsmeister einer Abteilung. Es war geschafft. Doch etwas in mir verlangte nach etwas anderem.

2005 wurde ich von einer Freundin auf Shiatsu aufmerksam gemacht und ich meldete mich zu einem Einführungswochenende an. Schon am ersten Tag merkte ich, dass ich mich in diesem Feld recht wohl fühlte. Am Sonntag, dem Ende des Einführungswochenendes, war klar: „Shiatsu ist meines“. 

Ich begann also mit der Ausbildung und begab mich auf den Weg, mich selbst immer besser und intensiver kennenzulernen, meine Wahrnehmung wurde feiner und der Umgang mit dem Leben wurde bewusster.

Nach der Prüfung 2008 meldete ich Anfang 2009 das Gewerbe an, damit ich mit Shiatsu aktiv nach außen treten konnte. Es ergab sich dadurch eine Zusammenarbeit im Behindertenbereich, was mir erneut einen neuen Blick auf das Leben eröffnete. In dieser Arbeit erfuhr ich große, persönliche Lernschritte und bin bis heute gerne in diesem Feld tätig. Nach Assistenzen an der ISSÖ kam Anfang 2012 der Schritt in die Trainertätigkeit an der ISSÖ. Für mich ein weiterer Schritt auf meiner Reise.

Zusätzliche Ausbildungen führten mich zu:

Quantum Bodywork
Räuchern von Personen, Räumen und Häusern
verschiedenen schamanischen Traditionen
und jeder Menge Selbsterfahrung

Patricia Böhn
Patricia Böhn

„Ich bin. Aber ich habe mich nicht. Darum werden wir erst.“ Ernst Bloch  

Christian Friedrich
Christian Friedrich

„Gesundheit geht durch den Magen.“ Christian Friedrich

Damit wir in Harmonie auf dieser Erde leben können, müssen wir in unserem Umfeld und in uns selbst Harmonie, Freude und Gesundheit schaffen. Unsere Ernährung und unser Lebensstil spielen hierbei eine wesentliche Rolle.

Die gute Nachricht ist, dass wir in unserem Leben über diese beiden Aspekte selbst bestimmen können. Wir bestimmen, was wir essen. Und wir bestimmen, wie wir leben.  

Wir essen drei Mal am Tag – haben also drei Mal am Tag die Möglichkeit, unseren Körper zu kräftigen, das Immunsystem zu stärken und dem Körper gesunde Nährstoffe und Energie zuzuführen.

Eine gesunde Ernährung hält unseren Körper und auch unseren Geist fit und flexibel. Wenn wir Tipps zu Ernährung und Lebensstil in unserer Arbeit mit Shiatsu integrieren können, steht uns ein tolles Werkzeug zur Verfügung, mit dem wir wirklich in Richtung Gesundheit arbeiten können: die Gesundheit unserer Klienten und die unseres Planeten.

Peter Geishofer
Peter Geishofer

„Man kann nur eine leere Schüssel füllen.“ Aus dem Zen-Buddhismus

„Grenzenlos glücklich – absolut furchtlos – immer in Schwierigkeiten.“ Dorothee Sölle

Meine Aufmerksamkeit auf die leisen
feinen Töne des Lebens lenken in einer Welt
geplagt von Lautheit und Eifer.

Meine Aufmerksamkeit ins Innere führen
während um mich herum dominiert
der Blick auf Äußerlichkeit.  

Mich zu fragen, was ich für ein gutes Leben brauche
um zu bemerken – wenig Materielles
viel Mensch und viel Herzenswärme.

Freudig zu lächeln über jene Tatsache
mit Shiatsu keinesfalls nur einen feinen Beruf
sondern eine Lebens-Grundhaltung und
meinen ShenDo entdeckt zu haben.

Sandra Kern
Sandra Kern

„Wer seine Mitte nicht verliert, wächst auch in stürmischen Zeiten.“ Willigis Jäger

„Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.“ Aus China

Nie werde ich meine erste Shiatsu-Erfahrung vergessen: aus einem stressigen Büroalltag hetzend kam ich in die ISSÖ und schaute zu, wie die Assistentin stumm behandelt wurde. Ich war einfach nur überfordert von der Ruhe und der Achtsamkeit, der spielerischen Leichtigkeit.  

Damals sagte ich mir: „Das schaue ich mir bis morgen Mittag an, dann gehe ich“ – aber dann kam der Austausch, und als ich das erste mal „hingegriffen“ hab, tauchte ich in eine neue Welt ein, die seither stetig immer größer und spannender wird.

Shiatsu hat mich verändert, befreit und wachsen lassen und: es ist kein Ende in Sicht!

Alfred Klausner
Alfred Klausner

„Aller Schmerz entsteht durch Anhaftung. Das verstehst du nicht? Fuck it.“ John C. Parkin, Gaia Pollini

Es entspricht einem ständigem Missverständnis, Theorien für die Wirklichkeit zu halten. 

Wirklich sind sie insofern, als sie konkrete und anwendbare Methoden darstellen und damit ein Teil unserer Realität sind. Sie können jedoch niemals wahr sein. Wahr ist nur die Wirklichkeit selbst.

Bianca Köck
Bianca Köck

„Wir denken zu viel und fühlen zu wenig.“ Charlie Chaplin

The path isn't a straight line,
it's a spiral.  

You continually come back to things that you thought you understood
and see deeper and deeper truths.
- nicht bekannt -

Michael Pühringer
DI Michael Pühringer, MSc

„Um groß zu sein, sei ganz:
Verstelle und verleugne nichts, was dein.
Sei ganz in allem, und lege dein ganzes Sein
in dein geringstes Tun.
Dann glänzt in jedem See der Mond
denn er steht hoch.“ Fernando Pessoa in Alberto Caeiro


„Wanderer, wohin dein Weg dich auch führen mag, versprich mir, dass du nie ankommen wirst.“ Verfasser unbekannt  

Immer wieder aufbrechen, immer wieder sich selbst und andere neu entdecken, immer wieder staunen, immer wieder lachen, immer wieder weinen.
Alleine. Gemeinsam.
Das ist Leben. Mein Leben.

Andrea Resch
Andrea Resch

Andrea Resch

Trainerin

„Es interessiert mich nicht, womit du deinen Lebensunterhalt verdienst. Ich möchte wissen, wonach du innerlich schreist und ob du zu träumen wagst, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist. Ich will wissen, ob du es riskierst, wie ein Narr auszusehen, um deiner Liebe willen, um deiner Träume willen und für das Abenteuer des Lebendigseins.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen. Ich will wissen, ob du den tiefsten Punkt deines Lebens berührt hast, ob du geöffnet worden bist von all dem Verrat oder ob du zusammengezogen und verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual.

Ich will wissen, ob du mit dem Schmerz, meinem oder deinem, dasitzen kannst, ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen. Ich will wissen, ob du mit der Freude, meiner oder deiner dasein kannst, ob du mit Wildheit tanzen und dich von der Ekstase erfüllen lassen kannst, von den Finger- bis zu den Zehenspitzen, ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen, zur Vernunft, oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.  

Es interessiert mich nicht zu erfahren, wo du lebst und wieviel Geld du hast. Ich will wissen, ob du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und der Verzweiflung erschöpft und bis auf die Knochen zerschlagen und tust, was für die Kinder getan werden muss.

Es interessiert mich nicht, wer du bist und wie du hergekommen bist. Ich will wissen, ob du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem du gelernt hast. Ich will wissen, was dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt. Ich will wissen, ob du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gern mit dir zusammen bist.“

Oriah Mountain Dreamer, Indianische Stammesälteste

Andreas Roupec
Mag. Andreas Roupec

„Kein Zauberwort in einem richtigen Märchen heißt jemals ‚Bitte’!“ Laura, 6 Jahre  

Alexander Tavakoli
Alexander Tavakoli, MSc

„Shortcuts make long delays.“ J.R.R. Tolkien

„Every man has the same final destination: death at the end of life's road. But the path we travel makes all the difference. Some of us have maps and goals, others are just lost.“ Brian Herbert & Kevin Anderson

Leiter der ISSÖ seit 2008
Architekt
Zazen-Übungsleiter
Shiatsu- und Shin Tai-Praktiker
Obmann des Österreichischen Dachverbands für Shiatsu (ÖDS)

Väterlicherseits aus dem Orient und mütterlicherseits dem Okzident entstammend – so hat es „sich gefügt, dass ich bin und schaue“ (Wislawa Szymborska).

Die Neugier, zu erleben, was Mensch im Innersten zusammenhält, ist, seit ich denken kann, mein Antrieb in den diversen Landschaften und Spielfeldern meines Lebenswandels, der Perspektivenwechsel die bevorzugte Gangart meiner Geisteshaltung.

Im Gebäude des Menschen, im Wort, und „wo Zahlen und Figuren sind Schlüssel aller Kreaturen“ (Novalis), in den Partituren des Architekten, die das Lied in allen Dingen reflektieren, und in den Techniken des Körperarbeiters, die das Experiment Mensch-Sein bewusst machen: Immer geht es mir darum, Laboratorien der Herzensbildung herzustellen, Räume und Wege für Annäherungen an die Möglichkeiten menschlicher Haltung. 

Die ISSÖ ist solch ein Ort. Wir arbeiten hier gemeinsam am leibhaftigen Wesen des Menschen.

Hier kann die Tätigkeit des leise nach den Umständen des Klienten Forschenden eine Befriedigung über das übliche Maß einer beruflichen Tätigkeit hinaus darstellen, und selbst die Ausbildung alleine führt zu tiefer und anhaltender Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbst und den uns innewohnenden Glaubenssätzen.

Den Schnittstellen zwischen Körper und Geist nähern wir uns über die Arbeit am Körper, genauer: über die Erarbeitung eines Verständnisses der Funktionen und Umstände des Körpers sowie durch die Auseinandersetzung mit den Themen der Dualität und dem Kreislauf der Wandlungsphasen – Aspekte, die sich dem Menschen im Westen nicht leicht und vor allem nicht institutionell erschließen.

Was machen wir an der ISSÖ? Ganz einfach gesagt: Wir schauen hin auf einen Aspekt des Menschseins, auf den nicht leicht hingeschaut wird. Wir haben gelernt, über diesen Aspekt zu sprechen, und wir suchen und finden Menschen, die es vermögen, andere darin zu unterrichten, einen Platz einzunehmen, von dem aus sie den Menschen im Ganzen betrachten, wenn es darum geht, dass Veränderung herbeigeführt werden soll.

Katja Tinkhauser
Mag. Katja Tinkhauser

„Ich achte, was in den Büchern steht, wie auch, was sie nicht wissen.“ Merlin  

Gerald Windisch
Gerald Windisch

„Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben.“ Marcus Aurelius  

Versuche, jeden Tag so zu leben, wie er dir begegnet.

Shiatsu
Weiterbildung
Wilfried Rappenecker
Wilfried Rappenecker

„Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie.“ Wilhelm Busch

  • Geb. 1950
  • Kernkompetenzen: Shiatsu-Seminare und -Praxis, freier Vortragsredner zu den Themen Medizin, Gesundheit und zu Shiatsu, Autor
  • Lebenslauf: Studium der Humanmedizin in Köln und Berlin; Medizinisches Staatsexamen 1977; 1986 Facharztprüfung zum Facharzt für Allgemeinmedizin
  • Leitender Lehrer der Schule für Shiatsu Hamburg seit 1987
  • Mitbegründer der Gesellschaft für Shiatsu in Deutschland e.V. (GSD) 1992
  • Bis 2016 Leitender Lehrer der Internationalen Shiatsu-Schule Kiental/Schweiz
  • Initiator und Direktor der Europäischen Shiatsu-Kongresse Kiental 2004, 2007, 2011 und 2014
  • Autor der Bücher „Yu Sen – Shiatsu für Anfänger“ (auch als DVD) und „Fünf Elemente und zwölf Meridiane“ (beide im Felicitas Hübner Verlag), „Atlas Shiatsu“ (zusammen mit Meike Kockrick im Elsevier-Verlag), Hsg. und Autor „Fälle aus der therapeutischen Shiatsu Praxis“ (Elsevier-Verlag) sowie zahlreicher Fachartikel zum Thema Shiatsu
Gerhard Dirschl
Gerhard Dirschl